Österreichischer Soldat bei Fallschirm-Trainingssprung verunglückt
Zu einem tragischen Unfalltod kam es am 2. März im österreichischen Osttirol. Ein Soldat verunglückte bei einem Trainingssprung. Der verunglückte Fallschirmspringer hatte seit 2001 seine Fallschirmsprungberechtigung und hatte bereits mehr als 300 Sprünge absolviert. Die Ausbildung gliedert sich in zwei Freifallausbildungskurse und in einen Sonderkurs “Freifall Alpin”, im Rahmen dessen sich das Unglück ereignete.
Flächengleiter-Fallschirm
Der diesmal verwendete Fallschirm ist ein Flächengleiter-Fallschirm, der weltweit im Einsatz ist und dem modernsten Stand der Technik entspricht. Die theoretische Geschwindigkeit beträgt 30km/h im Vorwärtsflug, die maximale Zuladung beträgt 182 kg. Die Fallschirme werden alle 100 Sprünge und einmal jährlich kontrolliert und gewartet, um den hohen Sicherheitsstandards zu entsprechen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt
Die Staatsanwaltschaft hat den Fallschirm für weitere Untersuchungen sichergestellt. Erst nach Freigabe des Fallschirmes durch die Staatsanwaltschaft können die internen Untersuchungen des österreichischen Bundesheeres fortgeführt werden. Bislang gab es zwei tödliche Fallschirmunfälle bei er österreichischen Armee (2005 am Neufeldersee und 1998 am Flugplatz in Wiener Neustadt).
Fotonachweis: Österreichisches Bundesheer
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